bau[stoff]geschichte
Büro für Architektur- und Materialgeschichte, Bestandsuntersuchungen & bauhistorische Gutachten.
Dr. des. Florin Gstöhl
Architekturhistoriker und Restaurator SKR
florin.gstoehl@baustoffgeschichte.ch
+41 (0)77 499 21 51
Dr. des. Florin Gstöhl
Architekturhistoriker und Restaurator SKR
florin.gstoehl@baustoffgeschichte.ch
+41 (0)77 499 21 51
Baugeschichte & Materialwissen
Grundlage für eine denkmalgerechte Instandsetzung
Massnahmen zur Erhaltung und Instandsetzung historischer Gebäude und Denkmäler setzen ein breit abgestütztes Wissen sowohl zur Architekturgeschichte als auch zur Bautechnik und Materialtechnologie voraus. Bauhistorische Bewertung, Bestandsaufnahme und restauratorische Befunduntersuchung werden in der Regel von unterschiedlichen Personen und zu unterschiedlichen Zeitpunkten eines Projekts durchgeführt. Die Zusammenführung und Verknüpfung der Untersuchungsergebnisse wird dadurch erschwert und unübersichtlich, was zu Fehlinterpretationen führen kann. Die Ausführung aller Untersuchungen durch eine Person zu einem möglichst frühen Zeitpunkt im Projekt hingegen ist effizient, ermöglicht eine höhere analytische Tiefenschärfe und führt dadurch zu präziseren Ergebnissen. Nicht zuletzt entsteht dadurch die Möglichkeit eine zentrale und das Projekt begleitende Anlaufstelle zu schaffen, an die sich die beteiligten Akteur*innen wenden können.
Durch meinen bauhandwerklichen Hintergrund, der Expertise in Konservierung & Restaurierung und der architekturhistorischen Forschung ist es mir möglich, diese verschiedenen berufsspezifischen und methodischen Dimensionen zusammenzuführen. Mit diesen breit abgestützten Kompetenzen erstelle ich die Grundlagen, auf deren Basis sowohl eine denkmalpflegerische Beurteilung als auch ein Restaurierungs- und Sanierungskonzept ausgearbeitet werden kann. In Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege, Architekt*in, Restaurator*in, Handwerker*in und Besitzer*in kann so ein Ergebnis erzielt werden, das dem Objekt gerecht wird, von allen Beteiligten mitgetragen wird und auch nach Aussen als nachhaltige und verständliche Lösung vermittelt werden kann.
(Bau)historische Untersuchung
Archiv- und Quellenarbeit zur Klärung der Entstehungs-, Nutzung- und Veränderungsgeschichte eines Gebäudes/einer Baugruppe.
Bauhistorische Würdigung
Einordnung der soziokulturellen, bauhistorischen und geografischen Bedeutung eines Bauwerks oder Baugruppe.
Bau- und Veränderungsgeschichte
Chronologische Aufarbeitung der Baugeschichte und aller baulichen Veränderungen im Lebenszyklus eines Bauwerks/einer Baugruppe.
Bauphasen
Dokumentation der baulichen Entstehung, der Umbauten und Ergänzungen in chronologischer Abfolge mit Bild- und Planmaterial festgehalten im Bauphasenplan (CAD).
Restauratorische Bauforschung
Bestandsaufnahme und Analyse der vorhandenen Bauelemente, Materialien und Farbigkeit auf Grundlage material- und bautechnischer Quellenforschung.
Raumbuch | Bauteilkatalog | Kartierung
Systematische Erfassung aller Räume und Bauteile inkl. der Materialien und Farbigkeit. Festgehalten in einem Raumbuch, einem Katalog der Bauelemente und einer Bauteilkartierung (CAD) auf Plangrundlage.
Dokumentation und Instrument
Darstellung der ermittelten Bauphasen und Bauelemente in Plan- und CAD-Zeichnungen. Dokumentation der zusammengetragenen Quellen, Daten und Planmaterialien.
Planmaterial und Quellensammlung
Farbige Plandarstellungen, die alle Bauphasen und erhaltenen Bauelemente/Materialien auf einen Blick sichtbar machen (CAD). Dokumentiertes Datenpaket aller relevanten Quellen und Planmaterialien (Scans).
Denkmalpflegerische Beurteilung
Zusammenführung und Einordnung der Ergebnisse im Bindungsplan.
Schriftlicher Bericht
Klassische Dokumentation als PDF oder gedruckter Bericht.
Handbuch | Baukatalog
Nachschlagewerk zu den vorhandenen Materialien, Bauelementen und Bauphasen mit detaillierten Informationen zur bauhistorischen Bedeutung, der Material- und Bautechnik.
Projektdatenbank
Webbasierte interaktive Plattform mit Plänen, 360°-Ansichten und Dokumenten als projektbegleitendes und erweiterbares Tool für den Prozess der Instandsetzung. (coming soon)
Publikation
Synthetisierung des umfassenden Berichts in eine auf die Zielgruppe zugeschnittene Publikationsform.
Führung | Vortrag
Vermittlung der baulichen Besonderheiten als Vortrag oder vor Ort am Gebäude.
Online Plattform
Vermittlung der Inhalte über eine webbasierte Plattform. (coming soon)
Leistungen
Denkmalpflegerische Begleitung, Forschung & Vermittlung
Archiv- und Quellenforschung zur Bau- und Veränderungsgeschichte von Bauwerken, Baugruppen und Architekt*innen. Unterstützung, Beratung und denkmalpflegerische Projektbegleitung. Kultur- und bauhistorische Forschung zu Bautechnik, Baustoffen und Bauprodukten. Führungen, Vorträge & Publikationen zur Vermittlung und Sensibilisierung für die Baukultur.
Restauratorische Bauforschung | Materialität & Baugeschichte
Materialien, Bauteile und Architekturoberflächen sind integraler Bestandteil eines Gebäudes und bestimmen ihren Charakter. Die Untersuchung bzw. technische und historische Einordnung der am Gebäude verbauten Baustoffe und Bauteile stärkt nicht nur die Bedeutung der bauzeitlichen Substanz, sondern unterstützt die ökologische Bedeutung von historischen Bauwerken.
Bestandsaufnahme & Plangrundlagen
Schriftliche und fotografische Dokumentation des baulichen Bestands (Raumbuch, Baukatalog u.a.), Ermittlung der Bau- und Veränderungsgeschichte sowie der bauzeitlichen Materialisierung. Ermittlung der Grundlage für Bauphasen- und denkmalpflegerische Bindungspläne für die denkmalpflegerische Beurteilung (Denkmalpflegerische Grundlagen).
Gutachten & Inventarisation
Ermittlung der bauhistorischen Bedeutung eines Bauwerks oder einer Baugruppe im Kontext architektonischer-, bautechnischer- und kulturhistorischer Parameter. Dies beinhaltet die Analyse des baulichen Entwurfs, der ursprünglichen architektonischen Intention und der baulichen Umsetzung sowohl als Einzelobjekt als auch im städtebaulichen Kontext (Inventarisation).
Restauratorische Analyse & Konzeption
Restauratorische Befunduntersuchung vor Ort zur Ermittlung der bauzeitlichen Oberflächengestaltung (Materialisierung, Struktur, Farbigkeit) mittels Strategrafie und Mikroskopie. Zustands- und Schadensanalyse von Architekturoberflächen sowie Entwicklung von Konservierungs- und Restaurierungskonzepten.
Curriculum Vitae
seit 2021 Selbständige Tätigkeit als Architekturhistoriker und Restaurator. Gründung der Einzelfirma bau[stoff]geschichte Florin Gstöhl.
2025 Promotion (summa cum laude) an der Universität Bern, Institut für Kunstgeschichte, Abteilung Architekturgeschichte und Denkmalpflege. Die Dissertation „Die neue Präsenz des Materials. Die Bedeutung der Materialien in der Architekturmoderne im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts“ wurde durch den Schweizerischen Nationalfonds SNF, die Dr. Joséphine de Karman-Stiftung und die Bernische Denkmalpflegestiftung unterstützt. (Publikation in Bearbeitung)
2017-2021 Forschungsassistent im SNF Forschungsprojekt „Otto Rudolf Salvisberg – Architekt der Moderne“ am Institut für Kunstgeschichte, Abteilung Architekturgeschichte und Denkmalpflege der Universität Bern. (2017-2021) (Publikation in Bearbeitung)
2015-2017 Studium der Architekturgeschichte an der Universität Bern (Spezialisierter Master of Arts in Research on the Arts) | Projektmitarbeit Kunstsammlung der Stadt Bern | Restaurator bei Nussli Restauratoren AG Bern (u.a. Bundeshaus Ost, Südportal Kathedrale Saint-Nicolas Fribourg)
2009-2014 Studium der Konservierung & Restaurierung, Fachbereich Architektur und Ausstattung (Bachelor & Master of Arts), inkl. diverse Praktika und projektbezogene Mitarbeiten.
2003-2008 Malerlehre und berufliche Tätigkeit | Berufsmaturität Abendschule (nebenberuflich) | Praktika in der Restaurierung (Historisches Museum Thurgau, Sammlungszentrum Schweizer Nationalmuseum)
Projekte
Kinderspital Zürich (1929 - 1939)
1930 - 1933 ehem. Infektionshaus von Otto Rudolf Salvisberg mit Richard von Muralt
1936 - 1939 ehem. Poliklinik von Otto Rudolf Salvisberg









2021 Bauhistorische Untersuchung, Bestandsaufnahme mit Raumbuch, Recherche und Zusammentragung der Quellen und Architekturpläne. Im Auftrag der Kantonalen Denkmalpflege Zürich. In Zusammenarbeit mit Dr. Thomas Steigenberger und Beer Merz Architekt:innen Basel.
Zett-Haus Zürich (1929 - 1932)
1929 - 1932 Entwurf und Ausführung durch Carl Hubacher und Rudolf Steiger




2022 Bauhistorische Untersuchung, Bestandsaufnahme mit Raumbuch, Recherche und Zusammentragung der Quellen und Architekturpläne. Im Auftrag der Kantonalen Denkmalpflege. In Zusammenarbeit mit Bischof Föhn Architekten Zürich.
Engere Zentralverwaltung (eZV) Kanton Zürich (1910 - 1935)
1910 - 1912 Kaspar Escher-Haus von Franz Ahrens und Ernst Witschi
1926 - 1929 Büro- und Geschäftshaus Stampfenbachstrasse von Ernst Zuppinger
1932 - 1935 Kantonale Verwaltung Zürich von den Gebrüdern Otto und Werner Pfister








2023 – 2024 Denkmalpflegerische Begleitung für die Konzeptphase der anstehenden Gesamtsanierung der drei denkmalgeschützten Bauten der engeren Zentralverwaltung des Kantons Zürich. In einer nahezu einmaligen räumlichen Konzentration bilden die drei Bauten die Entwicklung der modernen Büro- und Geschäftshausarchitektur im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts nicht nur für Zürich sondern für die Schweiz insgesamt idealtypisch ab.
Die Erarbeitung der Grundlagen für die zuständigen Denkmalpflegebehörden (Stadt und Kanton) zur Bewertung und Konzeptentwicklung besteht deshalb in einer kultur- und bauhistorischen Bewertung, Analyse des baulichen Entwurfs sowie der Dokumentation der Bau- und Veränderungsgeschichte des baulichen Bestands.
Die ermittelten Bauphasen-, Bestandskartierungen und Bindungspläne wurden in Zusammenarbeit mit den Architekturbüros fontolliet stöckli zweifel architektur gmbh, Ernst Niklaus Fausch Partner AG und Bislimi Engel Architekten GmbH ausgearbeitet.
Bestände der Baukultur
ETH Zürich
seit 2022 Inhaltliche und strukturelle Konzeption der Sektion Bauten der ETHZ Website Bestände der Baukultur zur Inventarisierung der historischen Gebäude der ETH Zürich (mit Dr. Isabel Haupt, Dr. Cristina Gutbrod und Diethelm & Spillmann). Entwicklung und inhaltliche Aufbereitung von Inhalten zur nachhaltigen Aufnahme und Vermittlung der Gebäude inkl. deren Veränderungen im Laufe der Zeit (Dokumentation).
Botschaftsgebäude der USA in Bern
1912 - 1913 Villenbau (Botschaft-Residenz) von René von Wurstemberger
1954 - 1955 Bürogebäude (Botschaft) von Zeerleder & Wildbolz mit Georges Thormann
2023 – 2024 Untersuchung zur Baugeschichte und bauhistorischen Bedeutung der beiden denkmalgeschützten Gebäude der U.S. amerikanischen Botschaft in Bern unter der Leitung und Koordination des Architekturbüros Beyer Blinder Belle, Washington D.C. Im Auftrag des U.S. Departement of State.
Werkverzeichnis zum Architekten Robert Zollinger (1858 - 1939)
2024 Erstellung eines Werkverzeichnisses zum Architekten Robert Zollinger, der zwischen 1890 und 1935 über 50 Projekte in der Stadt Zürich und Umgebung realisierte. Neben mehreren städtischen Wohn-, Geschäfts- und Mietshäusern war Zollinger vor allem für den Bau von Schulhäusern sowie der Bauten für Dr. Max Bircher-Benner, dem Erfinder des Birchermüesli, bekannt. Zollingers Werk muss als bedeutend für die Stadt Zürich und dessen Entwicklung zur Schweizer Grossstadt um die Jahrhundertwende bezeichnet werden. Der Privatauftrag besteht in einer ersten Katalogisierung der Projekte Zollingers mit der Ermittlung der jeweiligen Eck- bzw. Grunddaten sowie der Erstellung fotografischer Aufnahmen.
Beratungsmandat & Entwicklung eines Katalogs der erhaltenen Bauelemente
1932 - 1935 Kantonale Verwaltung Zürich von den Gebrüdern Otto und Werner Pfister
2024 – 2026 Nach der Erstellung der denkmalpflegerischen Grundlagen für die Gebäude der engeren Zentralverwaltung des Kantons Zürich (2022-2023), wurde für die beiden Bauten der Gebrüder Pfister ein Handbuch entwickelt, das die erhaltenen Bauelemente (Türen, Fenster, Bodenbeläge etc.) im Detail dokumentiert und ihre Bedeutung für die Gebäude als baukulturelle Zeugen vermittelt. Ziel ist es ein Instrument zu entwickeln, das sowohl für die Planung als auch für die Praxis im Sinne eines „Handbuchs“ bei Fragen der anzuwendenden Massnahmen hinzugezogen werden kann. Das Beratungsmandat ist Teil dieser spezifischen Expertise im Rahmen der Planungsphase der umfangreichen Sanierung dieser bedeutenden Baudenkmäler des Kantons Zürich. Im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Kantonalen Denkmalpflege Zürich.
Expertenmandat Denkmalpflege Poliklinik ehem. Kinderspital Zürich von O.R. Salvisberg (1936-1939)
mit Boltshauser Architekten Zürich





2024 – 2025 Das Kinderspital Zürich hat im November 2024 ihre Neubauten von Herzog & de Meuron im Züricher Weinegg Quartier bezogen und hinterlässt ein seit der Eröffnung des ersten Neubaus 1874 stetig gewachsenes Spital-Areal im Zürcher Quartier Hottingen. Mit dem ehem. Infektionshaus (1930-33) und der Poliklinik (1936-39) sind zwei bedeutende Spitalbauten des historischen Areals sowie des Architekten und Hochschullehrers O.R. Salvisberg unter Schutz gestellt. Das Mandat bezieht sich auf Fragen der Erhaltung und denkmalgerechten Massnahmen für die Poliklinik als ein singuläres Baudenkmal der Moderne der dreissiger Jahre. Konzepte und Leitsätze zum Umgang mit dem Gebäude wurden in enger Zusammenarbeit mit den projektleitenden Architekt*innen von Boltshauser Architekten entwickelt. Im Auftrag der Hochbauamts Kanton Zürich.
Expertenmandat Denkmalpflege Dialogverfahren "Kleinmatt-/Bireggstrasse, Luzern"
mit Bischof Föhn Architektur Zürich
1966 - 1969 Städtisches Hallenbad (heute Neubad) von Adolf & Lis Ammann-Stebler





2025 Denkmalpflegerische Begleitung für das Dialogverfahren „Kleinmatt-/Bireggstrasse, Luzern“ bzgl. des auf dem Areal befindlichen Hallenbads aus den 1960er Jahren. Das erste städtische Hallenbad Luzerns ist ein idealtypischer Vertreter des Brutalismus und wird seit seiner Schliessung vom Trägerverein „Neubad“ als Kultur- und Begegnungsort erfolgreich zwischengenutzt. Der Auftrag besteht in der Aufarbeitung der bauhistorischen Bedeutung und der charakteristischen Merkmale des Hallenbads, die in Bezug auf erweiterte Nutzungsmöglichkeiten und zur Bewahrung des Bauwerks berücksichtigt werden sollten. In Zusammenarbeit mit Bischof Föhn Architektur Zürich. Im Auftrag der Denkmalpflege Stadt Luzern.
Werkverzeichnis zum Architekten Max Zollinger
(1910 - 1985)









2025/26 Erstellung eines Werkverzeichnisses zum Zürcher Architekten Max Zollinger, der vor allem in der Nachkriegszeit in den vierziger- bis siebzigerjahre tätig war. Zollinger errichtete mehrere Bürogebäude, Wohnbauten und umfangreiche Siedlungen um und in der Stadt Zürich, die bis heute Struktur und Bild der umliegenden Stadtquartiere der Limmatstadt prägen.
Neue Daueraustellung im Maschinenlaboratorium (ML)
der ETH Zürich
mit Bureau Plus
2025 Inhaltliche und konzeptuelle Ausarbeitung der neuen Dauerausstellung (Wandpanels und Bildschirm) zur Architekturgeschichte und baulichen Entwicklung des Maschinenlaboratoriums (ML) der ETH Zürich. Im Auftrag der ETH Immobilien. In Zusammenarbeit mit Nathalie Koller von Bureau Plus, die auch das Layout und Ausstellungsdesign entwickelte sowie die Montage durchführte.
Bauhistorische Untersuchung eines Bauernhauses im Berner Mittelland










2026 Bauhistorische Untersuchung eines als Schützenswert (Kanton Bern) eingestuften Bauernhauses im Berner Mittelland aus Mitte des 19. Jahrhunderts. Neben der bauhistorischen Einordnung wurde die Erhaltung und Veränderungsgeschichte aufgearbeitet und dokumentiert. Der Bericht dient der Denkmalpflege als Entscheidungsgrundlage für einen anstehenden Um- und Ausbau zum Mehrfamilienhaus durch eine Baugenossenschaft.
Farbuntersuchung & Dokumentation der erhaltenen Materialisierung
Wohnhaus in Biel von den Gebrüdern Bernasconi (1958 - 1959)






2026 Stratigrafische Farbuntersuchung von den Oberflächen eines als Erhaltenswert (Kanton Bern) eingestuften Wohnhauses von 1959 der Gebrüder Bernasconi. Eine fotografische und schriftliche Dokumentation der bauzeitlichen Bauelemente und erhaltener Materialisierung war ebenfalls Teil des Auftrags, der für die Kantonale Denkmalpflege Bern ausgeführt wurde.
Opernhaus Zürich Denkmalpflegerische Grundlagen
mit Bislimi Engel Architekten Zürich
1890 Fellner & Helmer



2026 (in Bearbeitung) Entwicklung und Erarbeitung der denkmalpflegerischen Grundlagen für die geplanten Instandsetzungs- und Erweiterungsarbeiten am Opernhaus in Zürich. In einem ersten Schritt wird eine bauhistorische Würdigung erarbeitet und die Bau- und Veränderungsphasen (Bauphasenplan) ermittelt, die dann als Synthese für die Festlegung der denkmalpflegerisch relevanten Bereiche (Bindungspläne) dienen. Die Plangrundlagen werden in Zusammenarbeit mit Bislimi Engel Architekten erstellt. Im Auftrag des Hochbauamts Kanton Zürich.
Schriften & Vermittlung
Schriften
Die neue Präsenz des Materials. Die Bedeutung der Materialien in der Architekturmoderne im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, Inauguraldissertation an der Philosophisch-historischen Fakultitä der Universität Bern, 14. März 2025. (Publikation in Vorbereitung)
Co-Herausgeber und Mitautor der voraussichtlich 2026 erscheinenden Monografie „Otto Rudolf Salvisberg. Moderne ohne Doktrin“ als Ergebnis des SNF Forschungsprojekts zum Architekten (2017-2022). (Publikation in Vorbereitung)
Aufsatz „Ideologie und Baupraxis. Vom Aneignungsprozess des Glases in der Architekturmoderne“, in: Sophie Wolf, Laura Hindelang et.al (Hrsg.), Glass in Architecture. From the Pre- to the Post-industrial Era – Production, Use and Conservation, Berlin 2024.
Aufsatz „Der neue Stellenwert des Materials in der Architekturmoderne: Das Beispiel Otto Rudolf Salvisberg„, in: Roger Fayet und Regula Krähenbühl (Hrsg.), Kunst und Material. Konzepte, Prozesse, Arbeitsteilungen, Heidelberg 2022.
Gutachten mit Dr. Thomas Steigenberger, Otto Rudolf Salvisberg – Kinderspital Zürich, Architekturhistorische Bewertung, April 2020.
mit Dr. Thomas Steigenberger, Das Firmengelände der F.Hoffmann-La Roche in Basel, 40 Jahre gebaute Corporate Identity von Otto Rudolf Salvisberg und Roland Rohn. Informationen zur bauhistorischen Bedeutung der durch die Neubauplanung von Herzog & de Meuron („Entwicklung Südareal“) zur Disposition gestellten Bauwerke, Dezember 2019.
mit Dr. Thomas Steigenberger, Eintrag zu „Otto Rudolf Salvisberg“ im Allgemeinen Künstlerlexikon, De Gruyter Verlag.
Vorträge, Vermittlung & Lehre
Führung zur architekturhistorischen Entwicklung des ETH Maschinenlaboratoriums an der Eröffnung der Maschinenhalle für die Robotikforschung, ETH Zürich, November 2025.
Vortrag „Kunststein. Vom Imitations- und Ersatzmaterial zum vollwertigen Baustoff“, Freitagsforum Denkmalpflege, Universität Bern, Mai 2025.
Vortrag „Material matters. Perspektiven einer materialorientierten Architekturgeschichte“ an der ETH Zürich, Gaststudio Beer Merz, April 2025.
Gastvorlesung „Beton: vom Baustoff der Zukunft zum Klimaproblem“ am Lehrstuhl für Architekturgeschichte und Denkmalpflege (Prof. Dr. Bernd Nicolai), Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern. (Herbstsemester 2021)
Vortrag „Ideologie und Baupraxis: vom Aneignungsprozess des Glases in der Architekturmoderne“, Glass in Architecture from the Pre- to the Post-Industrial Era, International Symposium Romont, 2021.
Mitinitiant der Petition „Rettet die Rochebauten!„, Koordination Presse und Gründungsmitglied Arbeitsgruppe Tabula Rasa (2020).
Vortrag „Otto Rudolf Salvisberg and the Meaning of Materials. Architectural Modernism and its Differentiated Use of Materials“, Kunsthistorisches Institut Florenz – Max-Planck Institut 2019.
Co-Organisation und Vortragender des internationalen Symposiums „Eine andere Moderne?“ vom 16.-18. Mai 2019 an der Universität Bern.
Vortrag „Otto Rudolf Salvisberg und die Bedeutung des Materials für die Wahrnehmung von Architektur in der Moderne“, Fourth Swiss Congress for Art History, Mendrisio 2019.
Führung für Studierende der Konservierung & Restaurierung der Hochschule der Künste Bern zum Betonbau bei O.R. Salvisberg (2020) und zu den Berner Universitätsinstituten für den Heimatschutz Bern Mittelland (2019).
Vortrag „Die Bedeutung der Materialität in der Architektur der Moderne – Grenzen und Möglichkeiten für die Interpretation von Architektur“, Kunst und Material: Repräsentation, Stofflichkeit, Prozesse. Internationales Symposium, SIK Zürich, 2018.
Impressum
Baustoffgeschichte Florin Gstöhl
CH-3074 Muri bei Bern
MWST Nr.: CHE-285.549.933
Für die Reproduktion jeglicher Elemente ist die schriftliche Zustimmung der Urheberrechtsträger im Voraus einzuholen. Der Grossteil der Abbildungen im Reiter „Ausgeführte Arbeiten“, „Forschung & Vermittlung“ und „Projekte“ wurden von öffentlich zugänglichen Bilddatenbank (u.a. Baugeschichtliches Archiv Zürich) bezogen und unterstehen deren Verwendungsrichtlinien. Die restlichen SW Abbildungen wurden von historischen, im Internet frei zugänglichen Publikationen entnommen.
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